3D MID Trägerteil
 
 

MID steht für "Molded Interconnected Device". Dabei wird die klassische Platine durch ein
Kunststoff-Trägerteil ersetzt.

Nur die MID Technologie ermöglicht es, elektronische Schaltungen mit den Funktionen von
Kunststoffteilen (z.B. Schnapphaken, Dichtungen, etc.) zu vereinen.

Ein Gehäuse, welches bisher nur als Abdeckung verwendet wurde, wird dank MID zusätzlich zum Träger von Leiterbahnen und elektronischen Baugruppen.

Daraus ergeben sich Vorteile wie:
  • geringere Baugröße
  • Materialersparnis
  • Reduzierung von Montagekosten
  • Energieeinsparung
 
 
 
 
 
MIDSter Modell


Um die Möglichkeiten und die Chancen der MID Technologie zu zeigen, wurde vom FAPS (Lehrstuhl für
Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik, Nürnberg) federführend das Projekt
MIDSter gestartet.

Dieses Projekt hat die PLEXPERT GmbH, als aktives Mitglied der 3D MID Forschungsvereinigung,
gerne unterstützt.
Insbesondere für Entwickler von Kunststoff-Formteilen und Spritzgießwerkzeugen sehen wir ein hohes
Potential dafür, sich neue Märkte zu erschließen.

Das Demonstrator-Modell hat die Form eines sportlichen PKW's erhalten.

Drei Funktionen sind in einer Schaltung zu realisieren:
  • ein Spiel, welches über Sensortasten gesteuert wird
  • eine Wasserwaage
  • die Darstellung eines Schriftzugs bei Bewegung des Formteils


MIDSter Modell

Im Bereich der Kunststoff-Technik ist eine Herausforderung in der richtigen Positionierung und
Dimensionierung des Anschnitts zu sehen.

Darüber hinaus sind dünnwandige Bereiche im Bereich der Batteriehalterung sowie zur Ermöglichung
der Durchkontaktierung vorzusehen.

Durch die 3D Füllsimulations-Software Moldex3D war es möglich das Bauteil entsprechend den gestellten
Forderungen richtig auszulegen.

Zusätzlich konnte der Werkzeugkonstrukteur damit die bestmögliche Lage der Temperierung ermitteln.
Dies war wichtig, um die geforderte hohe Werkzeugwandtemperatur bei Verarbeitung des LCP Materials
zu garantieren.