PLEXPERT

The plastic expert

Verzug

Die große Herausforderung



Verzug

Formteile sollen nach der Produktion die geplanten Dimensionen zeigen.
Die Simulation des Verzugs unter Berücksichtigung des Verteilersystems und der Werkzeugtemperierung liefert Aussagen darüber, in wie weit das Ziel erreicht werden kann:

Ergebnisse sind:
  • Schwindung des Formteils
  • Verformung der Geometrie
  • Einflussfaktoren auf den Verzug
  • Verformung in Richtung der Hauptachsen
Nur die Simulation zeigt, wie sich die Dimensionen eines Formteils nach der Fertigung verändern werden. Frühzeitiges Wissen darüber hilft, Formteiländerungen im Vorfeld zu planen und die Qualität des Produkts zu verbessern.
Faserorientierung:

Bei fasergefüllten Materialien ist meist die Orientierung der Fasern die Hauptursache des sich einstellenden Verzugs.
Die unterschiedlichen Schwindungswerte längs und quer zur Faser werden in der Simulation berücksichtigt.
Durch Änderung von z. B. der Anschnittposition wird Einfluss auf die Orientierung genommen, um die Verzugsneigung des Bauteils zu reduzieren.


Verzug:

Verzug wird beeinflusst durch die Geometrie, der Lage und Umsetzung der Anbindung sowie den gewählten Prozessparametern.
Wie hoch welcher Einfluss ist und welche Maßnahmen zur Reduzierung des Verzugs führen, zeigt die Simulation.
Der Einfluss von Werkzeugänderungen (Bombierung) wird sichtbar gemacht.


Analyse:

Eine 100% Aussage über die Höhe des Verzugs in mm läßt sich heute noch nicht sicher sagen.
Die vergleichende Bewertung unterschiedlicher Varianten liefert verlässliche Informationen über das Verformungsverhalten von Formteilen.


Verzug

"Erste Verzugsanalysen sind am besten parallel zur Formteilentwicklung durch zu führen."