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Verzugsberechnung
 
 
 
Ursachen

Verzug resultiert aus der Materialschwindung, der Werkzeugtemperierung sowie aus den gewählten Prozessparametern.
Besonders bei Einsatz von fasergefüllten Materialien mit deren unterschiedlichen Längs- und Querschwindungen kann es zu Problemen kommen.

Durch geeignete Maßnahmen, wie z.B.:
- Änderung der Anbindung
- Anpassung der Parameter
- Optimierung der Temperierung
- Änderung der Formteilgeometrie, etc.
kann der Verzug minimiert werden.

 
     
     
     
 
Analyse

Obwohl heute noch keine 100%ige Aussage über die absolute Größe des Verzuges gegeben werden kann, sind die Simulationsprogramme in der Lage, genaue Näherungen des zu erwartenden Verzuges zu ermitteln.

Besonders hilfreich ist dies bei der Auswertung von Maßnahmen zur Vermeidung des Verzuges.
Durch die Simulation wird sofort deutlich, ob z.B. eine neu eingebrachte Rippe einen positiven oder negativen Effekt auf das Verzugsverhalten des Formteils hat.

Wichtig ist, die Untersuchung des Verzuges frühzeitig in der Entwicklungsphase eines Formteils durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich besonders geometrische Änderungen und die Art der Anbindung leicht variieren.

Änderungskosten werden dadurch minimiert bei optimierter Formteilqualität.