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Werkzeugtemperierung
 
 
 
Zykluszeit

Obwohl die Temperierung des Werkzeugs den wesentlichen Anteil an der gesamten Zykluszeit hat, wird dieser Bereich der Werkzeugkonstruktion oft vernachlässigt.

Durch Einsatz der Simulation kann die optimale Lage der Temperierkanäle ermittelt werden.
Dies stellt eine effiziente und gleichmäßige Abkühlung des Formteils sicher und führt damit zu kürzeren Zykluszeiten.

Kürzere Zykluszeiten haben einen direkten Einfluss auf die Stückkosten des Formteils.
Eine richtige Temperierung führt zu geringen Stückkosten und damit zu einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit im Gesamtprozess.

 
     
     
     
 
3D-Verfahren

Neben der Betrachtung der einzelnen Temperierkanäle, Steiger, Kühlspiralen und ggf. vorhandenen konturnahen Kühlungen, bietet sich auch eine Betrachtung der Werkzeugplatten an.

Dabei werden die relevanten Bereich des Werkzeuges 3D vernetzt und analysiert.
Der Verlauf der sich einstellenden Temperaturfelder wird sichtbar gemacht und liefert Aufschluss über die Qualität der Wärmeabfuhr.

Durch die Analyse wird die Effizienz einzelner Kanäle verdeutlicht sowie der Druckverlust innerhalb des Temperiersystems ermittelt.

Eine optimierte Kühlung führt so zu geringen Stückkosten bei höchster Formteilqualität.